Chemisches Peeling
Kontrollierte Hauterneuerung für ebenmäßigeren Teint
Was ist das?
Beim chemischen Peeling werden Säuren (Glykolsäure, TCA, Phenol) in verschiedenen Konzentrationen auf die Haut aufgetragen, um kontrolliert die oberen Hautschichten abzutragen. Die Haut regeneriert sich glatter, ebenmäßiger und mit weniger Pigmentunregelmäßigkeiten.
Wie funktioniert es?
Die Säure löst die Verbindungen zwischen abgestorbenen Hautzellen. Je nach Konzentration und Einwirkzeit wird die Haut oberflächlich (Glykolsäure), mitteltief (TCA) oder tief (Phenol) geschält. Die Regeneration produziert neue, gesündere Hautzellen mit mehr Kollagen.
Was erwartet Sie?
Leichtes Brennen während der Anwendung. In den Tagen danach schält sich die Haut sichtbar. Bei mitteltiefen Peelings 5-7 Tage soziale Ausfallzeit. Das Ergebnis: frischere, ebenmäßigere Haut mit feineren Poren.
Für wen ist es geeignet?
Bei Aknenarben, Pigmentflecken, Sonnenschäden, großen Poren, feinen Fältchen. Nicht geeignet bei aktiver Akne, Rosazea-Schub oder unter Isotretinoin-Therapie.
Risiken & Nebenwirkungen
Häufig: Rötung, Schuppung, Empfindlichkeit. Selten: Hyperpigmentierung (besonders bei dunklen Hauttypen). Sehr selten: Narbenbildung bei zu tiefem Peeling. Sonnenschutz ist nach der Behandlung essentiell.
Nachsorge
Konsequenter SPF 50+ Sonnenschutz für mindestens 4 Wochen. Milde Reinigung, keine aktiven Wirkstoffe (Retinol, AHA) für 1-2 Wochen. Keine Sonne, keine Sauna.
Warnsignale — worauf Sie achten sollten
Vorsicht bei: Kosmetikstudios, die tiefe Peelings ohne ärztliche Überwachung anbieten, fehlender Hauttyp-Analyse vor der Behandlung, oder wenn kein SPF-Plan besprochen wird.